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3. Dezember 2004

Conny: Ich finde, man gewöhnt sich einfach zu schnell an diese heissen Temperaturen. Da friert man halt auch mal schneller. Als es hier geregnet hat, haben alle Kinder ihre dicken Falke-Stoppersocken angehabt. Mit kurzen Hosen! So, jetzt die schlechte Nachricht. Unser Computer spinnt z.Zt. etwas zu regelmässig, deshalb werden wir ihn mal durchchecken lassen. Wir wissen nicht, wie lange das dauert, aber für diese Zeit bitte mails an die alten e-mail Adressen schicken (gmx und jhj). Stefan hat schon eine Rundmail geschrieben. Wir werden wohl noch von Hratchiks Rechner aus weiter ins Tagebuch schreiben, aber diese verflixte französische Tastatur macht es einem nicht leicht. Also sorry, wenn wir uns vielleicht etwas kürzer fassen (das gilt wohl eher für mich, grins). Wenn alles wieder beim Alten ist, sagen wir euch Bescheid. Wir freuen uns weiterhin über Gästebucheintragungen und Mails und über eure Anrufe.

Da hätte ich doch beinahe was ganz wichtiges vergessen. Seit Samstag haben wir auch endlich eine Hängematte auf der Terasse, die Lotta gleich am Montag auch für ein Nickerchen genutzt hat. Und eine Schauckel. Marke Selbstbau von Stefan. Wird noch orange angemalt. Lilli ist überglücklich!

Und jetzt war ich tatsächlich auch mal krank. Am Montag bin ich tatsächlich einen halben Tag mit einer Erkältung flach gelegen. Aber die Rosskur mit trotzdem ins Wasser gehen hat geholfen. Schnupfen ist schon wieder so gut wie weg. Dienstag waren wir dann nur in der einzigen italienischen Eisdiele auf der Insel. Unglaublich lecker das Eis. Da kommt keine Eisdiele in PI ran. Gestern sind wir dann mit dem Bodyboard an einen etwas weiter weg gelegenen Strand gefahren, da Lilli auch mal mit surfen wollte. Sonst geh ich ja mit Karin alleine los. Und das hat sie dann auch. Ich hab' sie vor mir auf das Brett gelegt und los gings. Das hat ihr richtig Spass gemacht. Man muss ja schon ganz schön weit ins Meer rauspaddeln, aber das fand sie total unspektakulär. Nach drei höheren Wellen war ihr dann zwar kalt und wir mussten eine Pause machen. Man bekommt schon auch mal wieder eine Ladung Wasser ab. Bilder werden nachgeliefert. Später ist sie dann mit Stefan und ihren eigenen kleinen Flossen rein. Stefan auf einem Brett und Lilli auf einem kleinen Spielbrett. Das war ein richtig tollter Tag an einem richtig genialen Strand. Von da aus hat man den ganzen anderen Teil der Insel "Basse Terre" gesehen. Im Auto sind beide Mäuse auch sofort eingeschlafen. Lotta findet das "surfen" auf ihrem Schwimmring auch immer extrem anstrengend. Für sie waren die Wellen auch schon richtig hoch. Zum Glück fand sie das rumdümpeln in den Wellen richtig gut. Gestern hab ich mir überlegt, ob ich nicht doch richtig Surfen lernen soll. Aber das sieht so schwer aus, auf dem Brett zu stehen. Also ich überleg noch. Dafür hat Stefan mich schon überedet, einmal einen Schnuppertauchgang mitzumachen. Das mir, nachdem ich mich eigentlich nie besonders wohl gefühlt hab im Wasser. Dann doch eher auf einem Pferd...

Bisher haben wir heute einen Gammeltag eingelegt. Eigentlich wollten wir an Strand aber irgendwie sind wir noch nicht losgekommen. Jetzt wird gleich gekocht und heute nachmittag bringen Lilli und Stefan Hratchik zum Flughafen, der für 2 Wochen zu einer Schulung nach Paris muss. Ach ja, Lilli und Lotta haben heute morgen die ganze Zeit "wir gehen in den Kindergarten" gespielt. Rucksäcke gepackt und los. Wir müssen dringend neue Bilder ins Fotoalbum stellen...

5. Dezember 2004

Bilder sind eingestellt !

9. Dezember 2004

Stefan: Nun komme ich endlich auch mal wieder dazu, etwas zu schreiben. Wie Conny ja bereits erwähnt hat, war ich vor knapp zwei Wochen das erste Mal tauchen, und ich bin immer noch beeindruckt. Für jemanden wie mich, der das Tauchen in der Mosel, in den Eifer-Maaren und in einem Baggersee in Luxemburg gelernt hat und der nur einmal in der Türkei in wärmeren Gewässern war, ist es schier unglaublich , hier ins Wasser zu gehen. Olivier, unser Diveguide, fuhr mit uns (eine Gruppe von insgesamt sechs Tauchern, von denen ich lt. Tauchpapieren der erfahrenste war, nur das ich seit über drei Jahren nicht mehr im Wasser war...) etwa eine knappe halbe Stunde aufs Meer und ankerte dort. Eine kurzer Check der Geräte und es ging ab in die Tiefe. Na ja, richtig tief waren wir während des gut eineinhalbstündigen Tauchgangs nicht, das tiefste waren 22 Meter, aber man braucht hier eben auch keine Tiefe, um die Unterwasserwelt zu genießen.

Schon nach etwa 10 Minuten zeigte uns Olivier einen etwa 70 cm langen Tintenfisch, den er sich auf seinen Arm legte und der erwartungsgemäß alles im Umkreis von drei Metern verdunkelte. Wir haben Thunfische von knapp zwei Metern Größe gesehen, eine nicht sehr viel kleinere Muräne, vor der ich allerdings doch einigen Respekt hatte, zwei Barrakudas, die gerade beim Jagen waren und unendlich viele kleine bunten Fische in allen Farben des Regenbogens. Gegen Ende des Tauchgangs sind wir dann durch einen Felsentunnel getaucht, unter Dir der Meeresboden, rechts, links und über Dir Felsen, es war ein Glück, dass kein wirklich dicker Taucher dabei war, der hätte schlicht nicht hindurch gepasst...ich musste vor dem Eintauchen in den Tunnel ein paar Mal tief durchatmen, um ein leicht panisches Gefühl zu kontrollieren. Aber es hat sich gelohnt, den in den Felswänden waren Hunderte, wenn nicht wirklich Tausende von Löchern und in jedem Loch saßen unglaublich große Langusten, die herausschauten und uns argwöhnisch betrachteten. Unglaublich !

Am Ausgang des Tunnels wurde es zu meinem Erstaunen nicht heller, was daran lag, dass wir mitten in einem riesigen Schwarm von kleinen Fischen gelandet waren (für alle, die “Nemo” gesehen haben, es waren genau diese Fische, die im Film die Hinweisschilder mit ihrem Schwarm bilden), die sich aber auch nicht von uns stören ließen. Und zum Schluss bekam ich dann noch eine gute Übungsaufgabe, denn in etwa 20 Metern Tiefe gab mein Lungenautomat seinen Geist auf, eine Aufgabe, die man in der Tauchausbildung ständig übt, aber wenn es dann mal wirklich passiert...nun ja, Olivier hat mich nachher für meine Ruhe und Umsicht gelobt. Dafür musste ich dann auch die übliche Flasche Rum-punsch  nach dem Tauchgang bezahlen ! Aber wirklich, ich war extrem beeindruckt von all dem und Hratchik, dessen 14. Tauchgang das war, ging es ebenso, wir sprachen auf der gut 40minütigen Heimfahrt fast kein Wort, sondern hingen unseren Eindrücken nach.

Vergangenen  Samstag waren wir dann mal wieder an einem neuen Strand, gut, so richtig neu ist er für uns nicht, wir waren vor zwei Jahren schon ein paar Mal dort. Eigentlich ist es auch gar kein Strand, es ist mehr eine eher winzige Bucht, die in einer Felsensenke 5 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Bei etwas stärkerem Wellengang spritzen dann halt Wasserfontänen in diese Senke, weshalb er den Namen “Die Dusche” trägt. Den Kindern hat es richtig gut gefallen und auch wir haben uns richtig schön entspannt - bis, ja bis Lilli leider von einem fast zwei Metern hohen Felsen gefallen ist. Conny war auf den Felsen geklettert, um in die Nachbarbucht zu scheuen, ja, und Lilli eben hinterher, mal kucken, was Mama da macht. Conny und ich haben beide den Sturz nicht gesehen, ich habe aber den Aufprall von Lillis Kopf auf den Felsen gehört - mir ist wirklich das Herz stehengeblieben. Lilli fing natürlich sofort an wie am Spieß zu schreien und nach eingehender Untersuchung waren wir uns einig, dass Lilli unglaubliches Glück hatte. Sie hatte ein ziemlich große Schürfwunde am Rücken, eine am Bauch, eine am Bein, der Knöchel war aufgeschlagen und eine Riesenbeule gab´s dazu. Ob sie mit uns allerdings noch mal zur Dusche fährt, bi ich mir nicht so sicher.

Es weihnachtet sehr - das geht auch an uns nicht spurlos vorüber. Am 5. 12. haben wir abends unsere Schuhe geputzt (Lotta hat das soviel Spaß gemacht, dass wir ihr die Bürste mit Gewalt entreißen mussten...) und auf die Terrasse gestellt. Der Nikolaus hat die Schuhe dann zwar wegen des leichten Regens in der Nacht in die Wohnung  gestellt, aber sie waren am nächsten Morgen reich gefüllt. Ansonsten ist es schon ein wenig bizarr, auf unserer Terrasse hängt ein 30cm langer, künstlicher Weihnachtsbaum, eine Lichterkette mit vielen kleinen Weihnachtsmännern rankt sich um die Tür und wir liegen bei 30 °C und strahlender Sonne mit den Kindern in der Hängematte und singen “Oh Du Fröhliche”. Und die Krönung: heute haben wir ein Lebkuchenhaus gebaut. Nein, um es korrekt zu sagen: wir haben es versucht. Da man ungefähr die Hälfte der Zutaten für Lebkuchen hier nicht bekommt, kam Conny auf die glorreiche Idee, wir bauen das haus aus Mürbeteig. Also, Teig angerührt, die Teile ausgeschnitten und ab damit in den Backofen. Heute dann aus Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft “Kleber” gemacht und ... die Teile aus dem Teig waren so brüchig, dass wir binnen weniger Minuten viele kleine Teile hatten, die natürlich nichts mehr ergaben, schon gar kein Haus. Also haben Lilli und ich alle Teile mit Smarties verziert, während Conny ihren Frust beim Wäscheaufhängen abgelassen hat. Somit haben wir jetzt zwar kein Lebkuchenhaus, aber viele, viele bunte Smartieskekse.

Conny lag heute abend übrigens um 19.30 laut schnarchend im Bett, sie hat sich entschieden, nun doch einen Kurs im Bodyboard zu machen und hatte heute ihre erste Stunde. Von der soll und wird sie euch sicher bald berichten, aber soviel sei verraten: sie konnte den Rest des Tages nicht eine Minute von etwas anderem reden, konnte sich allerdings auch kaum noch bewegen, weil ihr alles wehtat und sie völlig fertig war und ich werde mich gleich morgen erkundigen, ob wir von dem, was sie als Bodyboard-Profi verdienen wird, gut leben können... Könnte sein, dass wir dann doch nicht wiederkommen, immerhin ist am letzten Wochenende ein Guadeloupiner Weltmeister im Waveski geworden...

Ich werde jetzt noch schnell die Fotos vom Nikolaus einstellen, damit ihr bewundern könnt, wie sauber unsere Schuhe waren und dann auch ins Bett gehen. Gute Nacht.

16. Dezember 2004

Stefan: Heute mal zwei kleine Geschichten aus der Tierwelt.

Wir waren letzte Woche im Hafen von Port Louis, dem Ort, wo ich auch immer auf´s Tauchboot gehe, dort sind immer ganz viele Pelikane, die man gut beobachten kann und Lilli wollte gerne mit den Pelikanen frühstücken. Also sind wir früh zuhause los , haben  unterwegs Sandwichs und Pain au chocolat gekauft und haben dort gefrühstückt. Im Hafen waren gerade die vielen kleinen Fischerboote gelandet und die Fischer verkaufen dort ihren Fang direkt vom Boot. Einer von ihnen hatte auch etwa 10 Langusten gefangen und wir haben eine ganz Zeitlang zugeschaut, wie die gewogen und verkauft wurden. Lilli war total begeistert und fasziniert von den Langusten. Soviel zur Vorgeschichte.

Gestern morgen stehe ich in der Küche, kommt Lilli zu mir und sagt, in ihrem Zimmer sei eine Mini-Languste. Ich dachte, sie meint vielleicht einen Krebs, aber sie bestand darauf, dass es eine Mini-Languste sei. Also sind wir zusammen ins Kinderzimmer und siehe da, es war..........genau, eine Kakerlake !!

Und dann  heute morgen, ich wachte auf, es war für unsere Verhältnisse schon relativ spät, 6.40 Uhr und schaute nach oben. Unsere Betten sind ja alle unter Mückennetzen, und ich sah irgendwas, was ich aber nicht genau erkennen konnte, es sah irgendwie nach Beinen, Fühlern oder so ähnlich aus. Conny sah mich nur an und sagte: “Denkst Du das gleiche wie ich ?” Ich stand auf und tatsächlich saß oben an unserem Mückennetz ein Krebs, ungefähr handgroß. Ich holte eine Topf, fing ihn ein und die ganze Familie saß auf dem Bett und betrachtete fasziniert den Krebs im Topf. Ein Foto davon  findet ihr im Fotoalbum. Natürlich sind wir sofort zu Karin rüber und haben unseren  “Fang” vorgeführt, den wir selbstverständlich dann wieder freigelassen haben.

20. Dezember 2004

Conny: Endlich komme ich auch mal wieder zum Schreiben. Nachdem ich es noch nicht mal geschafft habe, von meiner ersten Bodyboard Stunde zu berichten. War wirklich klasse!!! Mit ein paar guten Tipps von einem Profi geht es sofort noch besser. Ich hätte nicht gedacht, dass man so schnell werden kann. Bin voll süchtig! Es ist aber auch ganz schön anstrengend, man muss ja wieder dahin zurückpaddeln, wo die Wellen anfangen. D.h. wenn man eine Welle gesurft hat knüppeln gleich die nächsten einen von hinten nieder. Na ja, nicht jeden, die Anfänger halt. Da bin ich noch nicht schnell genug, mich wieder aus der Gefahrenquelle rauszupaddeln.  Die ersten Male hab ich mich gefühlt, wie in einer Waschmaschine, und an der Stelle an der wir das machen sind nicht mal besonders riesige Wellen. Da wird einem schon mulmig, wenn die auslaufende Welle, also der ganze Schaum auf einen zurollt. Da heisst es nur tauchen und Brett über den Kopf halten... Lilli kennt da ja nix. Gestern waren wir an unserem (neuen) Lieblingsstrand Port Luis. Wenn man Glück hat sind da auch immer mal wieder vernünftige Wellen zum Bodyboard machen. Die Bilder im Fotoalbum sind von da. Und gestern waren auch noch Maia und Svenia dabei. Svenia macht das auch schon recht gut  und so sind wir beide erst mal los, gucken ob die Wellen was taugen. Nach der ersten Runde hab ich dann Lilli mit auf mein Brett genommen und wir mussten gegen die Wellen die an Strand kamen erst mal rauskommen. Sind gleich zweimal von wirklich  grossen Wellen überrollt worden und Lilli liegt vor mir auf dem Brett und kreischt vor Begeisterung. Einmal sind wir kopfüber in eine Welle reingefallen, aber Lilli hat das immer noch super gefunden. Erst als ihr kalt war, konnten wir aufhören. Sie hat sich ein bisschen warmkuscheln lassen und dann gleich weitergemacht mit “Schwimmringsurfen”. Von den 5 Stunden die wir am Strand waren war sie vielleicht 1 Stunde insgesamt nicht im Wasser. Und dann musste ich auch noch meckern, weil alle waren fertig angezogen und sie hat sich immer noch geweigert, rauszukommen. Erst die Drohung, dass wir “nie wieder” hierher fahren hat sie dann überzeugt. Ja ja, ich hab schon gehört, dass Stefan als Kind auch so war. Lotta baut dann doch lieber die guten deutschen Sandburgen und bevorzugt ein kleines Schwimmbad. Kaum hat man ihr ein Loch gegraben holt sie Wasser und sitzt dann stundenlang in ihrem “Pool”. Letztens haben wir auch etwas die Zeit vergessen und Lotta hat dann schön nackig am Strand ihr Mittagsschläfchen gehalten. Das ist doch ein Leben. Wir hatten an dem Tag einen Münchner mit seiner Frau (sie ist gebürtige Guadeloupienerin) und ihren Zwillingen kennengelernt. Die Kinder sind einen Monat jünger wie Lotta. So hat Lotta wenigstens mal eine zeitlang gleichaltrige zum Spielen. Wir wollen uns wieder mit ihnen Treffen.

Und am Samstag war’s dann endlich soweit. Ich habe es tatsächlich mal geschafft, zum Reiten zu gehen. Ein 3 Stunden Ausritt organisiert von Svenia’s Stall. Wir waren 7 Leute mit der Reitlehrerin. Da sie mich ja schon kennenglernt und  Svenia schon viel erzählt hatte hab ich sogar eins der wenigen Privatpferde bekommen. Eine Stute die mir mit den Worten “am Anfang ist sie etwas langsam aber das wird später besser” ans Herz gelegt wurde. Also wie meine Jo. Man muss sie vom Hof zerren aber alle Pferde, meine Alaida erst recht, waren ganz aus dem Häuschen, als sie das Meer gerochen haben. Wir sind dann zum Strand runter und waren mit den Pferden im Wasser. Also Sattel runter, Hosen aus und wieder rauf auf die Pferde. Die hatten so einen Spass! Aber, es muss ja immer ein aber geben, das Pferd war wirklich gut, aber es war halt nicht meins. Ich denke, für die Zeit hier werde ich mich mehr aufs Bodyboarden stürzen, reiten kann ich wieder zu hause. Es geht halt nix über meine Jo! Meli, einen dicken Weihnachtsknutsch für meine Süsse bitte!!! Aber es war schon cool, am Meer bzw. im Meer zu galoppieren...

Heute durfte Stefan mal alleine mit Karin nach PTP einkaufen gehen. Mal sehen, was die alles mitbringen. Ein Teil der Blockade durch den Streik hat sich ja aufgelöst, aber Milch gibt es seit einer Woche nicht mehr auf der ganzen Insel. Na ja, Sojamilch und Milchpulver. Was hat Stefan gelitten, keine Milch für seinen Kaffee. Aber mit Milchpulver ist es wohl erträglich. Seit wir unsere Kaffeemaschine nicht mehr haben mag ich auch keinen Kaffee mehr. Dann hab ich auch vergessen zu erzählen, dass Hratchik ja am Samstag abend wiedergekommen ist. War das eine Freude für alle Kinder. Sogar Lilli hat schon die Tage gezählt und Lotta kann schon “Tschik” sagen.

24. Dezember 2004

Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite fröhliche, schöne und friedliche Weihnachten !

 28. Dezember 2004

Stefan: Puh, geschafft !! Wir haben Weihnachten hinter uns gebracht und alle haben´s überlebt. Nein, im Ernst, es war wirklich ein schönes Weihnachtsfest, auch es wenn für uns, die wir an Schnee oder zumindest an  deutlich kältere Temperaturen zu Weihnachten gewöhnt sind, schwer war, so richtige Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Aber wir haben unser Bestes getan, Karin und ich waren letzten Montag noch mal in PAP, um die letzten Weihnachtseinäufe zu erledigen und da entdeckten wir, das es bei “Mr. Bricolage” (sowas wie Obi bei uns, also eine Baumarktkette) echte Tannebäume gab. Künstliche gibt es an jeder Strassenecke auch fertig geschmückte, aber echte Tannebäume sind schon eine echte Seltenheit. Und als wir den Preis entdeckten, nämlich 22,00  € für eine ca. 2 Meter hohe Tanne, da haben wir keinen Moment gezögert. Allerdings war es an dem Tag das erste  Geschäft in dem wir waren und wir wollten den Baum nicht den ganzen Tag im Auto liegen lassen. Also erledigten wir unsere Einkäufe und fuhren auf dem Heimweg noch mal hin, um den Baum zu holen. Inzwischen hatten die Verkaüfer beschlossen, warum auch immer dass die Tanne nun nicht mehr 22,00 sondern 29,00 € kostete, aber wir haben sie trotzdem gekauft. Welch ein Jubel, als Karin und ich mit einem Tannebaum nach Hause kamen, die Kinder konnten sich kaum noch einkriegen. Sie leben jetzt seit gut 8 Jahren hier und haben noch nie einen echten Tannenbaum gehabt, immer einen selbstgebastelten aus Palmenblättern. Am nächsten Morgen wurde der Baum ausgepackt, ich musste dann noch schnell aus einer alten Kabeltrommel, einem Maurerkübel und mehreren Eimern Kieselsteinen einen Tannenbaumfuß bauen, denn der sollte 69,00 € kosten, was wir übertrieben fanden. Dann wurde der Baum ins Wohnzimmer gestellt und die sechs Kinder durften schmücken.

Welch ein Bild, sechs Kinder in Bikini oder Unterhose schmücken eine Tanne ! Fotos davon, genau wie vom Fest selbst, könnt ihr im Fotoalbum sehen.

Die letzte Woche war selbstverständlich von Weihnachten und den Vorbereitungen geprägt, wir waren eigentlich die ganzen Tage zuhause, nur einmal waren wir in St. Anne am Strand. Dort merkt man, dass hier jetzt die Hauptsaison ist, es ist deutlich voller, als noch vor drei Wochen. Aber natürlich ist es kein Vergleich zur Hauptsaison an der Ostsee oder auf Mallorca...

Am Freitag war es dann endlich soweit, gegen 17.30 Uhr mussten Karin und Conny mit allen Kindern eine halbe Stunde durch unser Quartier (Wohngebiet) gehen, um zu schauen, ob sich vielleicht irgendwo der Weihnachtsmann zeigt. Diese Zeit nutzten Hratchik und ich, die 20 Tüten mit den tausend Geschenken zu holen, auszupacken und unter dem Tannebaum zu drapieren. Als dann die Kinder wiederkamen, hieß es für uns Erwachsene nur noch: rette sich, wer kann !Ein Wirbelsturm von 5 (Lotta war etwas zurückhaltender...) Kindern stürzte ins Wohnzimmer und eine Schlacht aus Papier, Geschenken, Schokolade und Tannenzweigen, brach los, untermalt von lauten Begeisterungsschreien. Unsere beiden Kleinen waren ein wenig überfordert, obwohl Conny und ich uns wirklich zurückgehalten haben, was die Geschenkeflut angeht, aber das ganze Drumherum war einfach ein bisschen viel. Originalzitat Lilli am Abend: “Von dem ganzen Weihnachten bin ich so kaputt und erschöpft, dass Du mich ins Bett tragen musst”. Es würde einfach zu weit führen, aufzuzählen, wer was bekommen hat, aber es waren wohl alle sehr glücklich, so standen Svenia, als sie ihr heißersehntes Handy auspackte, die Tränen in den Augen...

Nachdem wir dann die Schalcht unter´m Tannenbaum hinter uns gebracht hatten, gab es Abend essen, und wie es sich für ein richtig gutes deutsches Weihnachten gehört, hatten wir Würstchen und Kartoffelsalat, aber irgendwie war es sowieso egal, denn alle waren ausschließlich mit ihren Geschenken beschäftigt und die Carrera-bahn, die die Krikorian-Kinder bekommen hatten, trug nicht gerade dazu bei, dass es ein langes Abendessen wurde...

Und wie zuhause bestanden die Feiertage auch hier hauptsächlich aus ineinander übergehendes Essen, Schlafen, Spielen und Gammeln. Im Unterschied zu sonst kam noch der Strandspaziergang hinzu. Und genauso wie überall wurden hier am Montag sofort die nicht nicht passenden Geschenke umgetauscht. Heute morgen ist Conny dann gleich wieder mit Karin zum Bodyboarden gegangen. Hart im Nehmen. Es war die kälteste Nacht seit wir hier sind: 19,3 Grad! Das heisst, lange Hose zum Schlafen und zudecken. Und es sah auch extrem nach Regen aus, ganz schwarze Wolken. Aber offensichtlich hat das dem Spass keinen Abbruch getan. Dann war heute noch der Kokosnussmann hier. Regelmässig müssen die reifen Kokusnüsse von den Palmen geholt werden, da sie sonst einfach runterfallen. So gross und schwer wie die sind, kann das richtig weh tun (oder noch schlimmer). Nachdem letzte Woche eine 30 cm neben Marco runtergekommen ist, war wohl die Notwendigkeit dringend angesagt.  Mit Eisen für alte Telefonmasten an den Füssen ist er auf die Palmen gekletter und hat die Nüsse abgeschlagen. Hinterher hat er uns noch ganz viele aufgeschlagen, und den Saft (nicht Milch, wie wir das immer dachten) in Flaschen abgefüllt. Wir wussten gar nicht, wie viele Reifegrade so eine Kokosnuss hat.

Da der Computer gerade wieder anfängt zu zicken, werde ich wohl morgen weiterschreiben...

03.01.2005

Conny: erst mal wünschen wir allen ein schönes neues Jahr! Leider erst jetzt, da unser Computer ja einfach nicht mehr so will wie wir. Der Stecker für den Stromanschluss ist defekt, darunter hat nun auch schon der Akku gelitten, deshalb geht er manchmal einfach aus und ist dann nicht mehr anszuschalten. Diesmal hat es 4 (!) Tage gedauert, bis er wieder anging. Aber die Hoffnung naht, im Laufe dieser Woche soll das Ersatzteil kommen und wir hoffen, dass wir unseren Laptop dann bis Ende nächster Woche wieder haben. Ihr könnt uns also gerne wieder mailen, aber bitte nicht wundern, wenn wir mal nicht schnell zurückschreiben. Dann geht entweder mal wieder nix, oder er wird gerade repariert. Wir waren auch so mutig, heute wieder Fotos einzustellen, hat auch geklappt. Angefangen mit der Weihnachtsdeko. Nein, keine geschmückte Palme am Pool sondern einen richtigen Tannenbaum. Allerdings mussten wir auf unsere Terasse so einen fiesen Plastikweihnachtsbaum hängen und ein Plastikbild von einem farbigen Weihnachtsmann. Aufgrund der vielen Weihnachtspakete, die wir bekommen haben hatten wir auch immer einen schönen Teller mit Keksen, Goldtalern, Weihnachtsservietten, Orangenscheiben, Kunstschnee, mit Watte verzierte Tannenzapfen usw. Also richtig schön!!! Vielen Dank noch mal an alle!

Aber erst mal zurück zur computerfreien Zeit: Am Tag vor Silvester bin ich mit Karin morgens wieder los zum Surfen. Aber keine Welle zu sehen. War schon ganz frustriert und bin dann mit Stefan und den Mädels gleich zu unserem “Surfstrand” gefahren. Da der auf der anderen Seite der Insel ist hatten wir Glück. So unglaublich hohe Wellen hatten wir da noch nie. Also gleich aufs Bodyboard mit Lilli und rein ins Wasser. So hohe Wellen hatte ich mit Lilli auch noch nicht gemacht und sie musste sich das auch erst überlegen, ob sie das nun gut oder gruselig fand. Sie hat sich dann für gut entschieden und Stefan ganz begeistert erzählt was das für “besonders grosse schnelle Hüpfwellen” gewesen sind. Danach ist sie gleich mit Schwimmring rein und war dann eigentlich nicht mehr aus dem Wasser zu kriegen. Einmal ist sie so an Land geworfen worden, dass sie mit dem Kopf im Sand steckte und die Füsse in der Luft waren. Aber Indianerherz kennt keinen Schmerz! In der Nacht darauf ist sie dann leider um 3.00 Uhr aufgewacht und hat solche Nackenschmerzen gehabt, dass sie erst nach vielem Weinen bei uns im Bett wieder eingeschlafen ist. Da hat sie sich wahrscheinlich ein kleines “Schleudertrauma” zugezogen. Am nächsten Morgen war zum Glück schon fast alles wieder gut. Da das Wetter schlecht war haben wir dann auch einen schönen Gammeltag eingelegt. Wir wollten sowieso alle Mittagschlaf machen, damit wir schön lange aufbleiben können. Diesmal hat das richtig gut geklappt. Ich mit Lotta im Kinderzimmer und Stefan mit Lilli im grossen Bett. Das hatten wir noch nie alle gleichzeitig hinbekommen. Danach sind wir noch mal los einkaufen und haben uns einen kleinen Imbiss mit an den Strand genommen, da wir Lilli versprochen hatten, Sterne zu gucken. Wir hatten eine ganz kleine Bucht gefunden, von der wie den anderen Teil der Insel (die Lichter) sehen konnten und die Lichter von Marie Galante (eine Insel vor Guadeloupe) sehen konnten. War das schön. Da waren unglaublich viele Glühwürmchen. Das hatte ich noch nie gesehen. Dann ging’s wieder ab nach Hause und feste feiern mit der ganzen Grossfamilie. Da wurde getanzt und geturnt, das Essen hatten wir glatt vergessen. Gegen 23.00 Uhr gab’s dann Schnittchen. Lotta war dann doch schon 10 min. vorher zusammengebrochen. Lilli hat noch eine halbe Stunde länger aufbleiben dürfen und ist dann unter lautstarken Protest um 23.30 Uhr ins Bett (und ist sofort eingeschlafen). Leider haben die Mäuse dann nur bis 7.00 Uhr geschlafen, also sind wir gleich los und haben das neue Jahr mit Frühstück am Strand begonnen. Natürlich wieder in Port Louis. Da gab’s zwar nicht mehr so grosse Wellen aber diesmal hat Stefan das Bodyboard ausprobiert. Und - er war begeistert! Na endlich versteht er mich. Ansonsten war der Tag mit zwei übermüdeten launigen Kindern etwas anstrengend. Dafür waren sie um 19.00 Uhr beide im Bett. Gestern hatten wir dann so richtig norddeutsches Wetter. Sturm und Regen. Also mal wieder warme Socken angezogen und den ganzen Tag nichts gemacht außer spielen, essen, lesen und fernsehn gucken. Ach nein, vergessen, Stefan hat mit dem Ackerbau angefangen und 10 Tomatenpflanzen gesetzt. Mal sehen was daraus wird. Schöne Grüsse an Renate, deine Sonnenblumen blühen seit Silvester!!!

12. Januar 2005

Stefan: Leider läuft unser Computer nur sehr selten und auch immer nur wenige Minuten, daher nur kurz: es geht uns gut, das Wetter ist eher schlecht und wir melden uns hier wieder ausführlich, wenn unser Laptop endlich wieder heil ist. Das sollte wohl nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein, aber die Uhren laufen hier einfach anders... Freut euch schon mal, denn wenn alles wieder in Ordnung ist, werden wir die Homepage umgestalten, wir haben 1000 neue Ideen !

14. Januar 2005

Stefan: Da unser Rechner mal wieder geht (da versteh einer diese Geräte...) will ich die Gelegenheit nutzen, euch ein wenig über die vergangenen Tage zu berichten.

Die erste Januarwoche war durch das für hiesige Verhältnisse richtig schlechte Wetter bestimmt, am Dienstag waren wir vier in Pointe-a-Pitre, weil wir dort ein paar Sachen einkaufen wollten, die wir hier nicht bekommen. Nun ja, an dem Tag wurde es dann plötzlich doch noch recht heiss und mit zwei kleinen Kindern bei 29 °C in der Großstadt rumlaufen - keine wirkliche Freude. Deswegen war´s dann auch ein kurzer Ausflug, aber immerhin hat Conny ihren neuen, orangefarbenen Rucksack bekommen, den sie schon seit Wochen haben wollte (eigentlich ein Kinderrucksack, in einem Kinderkleidungsgeschäft gekauft...).

Trotz des schlechten Wetters der anderen Tage, teilweise unter 25 °C, stürmisch und viel Regen, sind Conny und Karin in der Woche fast jeden Morgen ganz wacker um 6.30 Uhr zum Surfen bzw. Bodyboarden in den Hafen von St. Francois gefahren. So langsam steigen meine Hoffnungen, dass wir doch hierbleiben können und von ihren Bodyboard-Preisgeldern leben können. Aber davon wird sie euch sicher bald selbst berichten.

Am Freitag haben wir dann nachmittags noch einen Ausflug zum Pointe des Châteaux gemacht, das ist der östlichste Punkt der Insel, dort steht auf einem Felsen in ca. 40 Metern Höhe ein großes Kreuz und man hat von dort oben einen wunderschönen Blick auf die Nachbarinseln La Désirade und Petite Terre. Ich muss wahrscheinlich nicht besonders erwähnen, dass wir, als wir gerade oben waren, von einem heftigen Regenguss  erwischt wurden.

Das Highlight der Woche aber war der Samstag, ich hatte irgendwie einen echt schlechten Tag erwischt, schlechte Laune, schlechtes Wetter, mehrere schlechte Nächte (Lottas Zähne und Lillis Träume). Als Conny nachmittags mit den Kindern kurz weg war, habe ich mich in die Hängematte gelegt und gelesen. Naja, gegen 19.00 wachte ich dann davon auf, dass Conny meinte, es würde in die Hängematte regnen, und ich solle lieber ins Bett gehen, was ich auch tat. War das gut !!

Ansonsten waren wir viel zuhause und haben mit den Kindern gespielt, haben gegammelt, DVD´s geschaut und gelesen, auch mal nicht so schlecht.

Am vergangenen Montag  sind wir dann nach Gosier gefahren, ein Nobel-vorort von PAP, dort gibt es das Aquarium de la Guadeloupe, ein Indoor-Aquarium, ganz ähnlich dem in Timmendorfer Strand, ein bisschen kleiner, aber wunderschön und ausschließlich mit hier vorkommenden Fischen. Die Kinder standen mit weit aufgerissenen Augen vor dem Muränen und Haien und waren ganz verzaubert von den Wasserschildkröten. Im Aquariumsshop hat Lotta dann eine Kuschel-Schildkröte (wir haben sie Napoleon getauft, sie nennt sie aber irgendwie anders...) bekommen und Lilli einen Delphin (den sie leider Manni getauft hat...). Beide machen seitdem keinen Schritt mehr ohne die Tiere.

Dienstag war dann endlich wieder gutes Wetter, und natürlich sind wir sofort an den Strand gefahren, diesmal nach Ste. Anne, Lillis Lieblingsstrand. Ich vermute, das liegt nur an dem netten Eisverkäufer und dem guten Eis, aber egal, Conny und ich finden es dort auch klasse. Endlich mal wieder ein Tag voller Sonne, Meer und Strand - herrlich !! Abends haben wir den Tag dann noch mit einer ekligen Tüte Erdnussflips am Surfspot in Moule ausklingen lassen, wo wir gelesen haben, das am 21. Januar die Landesmeisterschaften der Surfer und Bodyboarder in Anse Bertrand stattfinden, einem Strand, den wir  noch nicht kennen.

Mittwoch sind wir dann zu unserem anderen Lieblingsstrand, nach Port Louis. Zur Erinnerung, das ist der Strand, wo Lilli Schwimmringsurfen macht und Conny mit ihrem Board ins Wasser kann. Leider waren dort weder gute Wellen, noch hielt das Wetter, was es eigentlich versprochen hatte. Nach einiger Zeit beschlossen wir, vor dem drohenden Gewitter zu fliehen. Na ja, und da Port Louis nicht weit von dem eben erwähnten Anse Bertrand ist, sind wir dort mal hingefahren, um zu schauen, wie es dort ist. Wir waren völlig begeistert, das ist sicher einer der schönsten Strände hier auf diesem Teil von Guadeloupe. Und surfen kann man dort auch ganz hervorragend, und als Zuschauer kann man entweder am Strand liegen oder daneben auf einem Felsen stehen, von dem man einen unglaublich guten Blick über das Surfrevier hat. Wir waren uns sicher, hier fahren wir bald mal wieder hin.

Und wie der Zufall oft spielt, gestern war ja wieder der jeden Donnerstag stattfindende Bodyboardkurs von Conny, und ihr Surflehrer, Loik, rief am Morgen an und sagte, er hätte beschlossen, mit der ganzen Gruppe nach Anse Bertrand zu fahren. Also packten wir die Kinder, die Strandausrüstung (die bei uns übrigens Ausmaße erreicht hat, die dem Gepäck einer vierköpfigen Familie, die in Skiurlaub fährt, entsprechen...) und natürlich die Bodyboardsachen und fuhren los. Dort angekommen, bekam Conny ganz glasige Augen, nachdem sie die ganze Fahrt über vor lauter Aufregung kaum ein Wort gesprochen hatte (und wer Conny kennt, weiss, was das heisst !). Die Wellen waren fantastisch ! Leider waren sie so fantastisch, dass sie für die Gruppe einfach zu schwer zum Surfen waren, nach etwa 40 Minuten, in denen Conny unermüdlich immer wieder versuchte, eine Welle gut zu fahren (ohne dabei zu ertrinken, Anmerkung Conny), kamen sie alle wieder aus dem Wasser. Nach kurzer Diskussion, in der Loik Conny übrigens extrem gelobt hat, weil sie als Anfängerin super gut mit den anderen mitgehalten hatte, wurde beschlossen, noch nach Port Louis zu fahren, um dort das Surfer-Glück zu suchen. Conny war auf der Fahrt völlig enttäuscht, weil sie ihrer Ansicht nach nicht gut genug gewesen war. Auch Loiks und mein Einwand, dass es sich dort um ein Surfrevier handelt, in dem die Profis ihre Meisterschaften austragen, fruchtete nicht. Na ja, Conny und ihr Ehrgeiz eben.

In Port Louis waren die Wellen dann eher durchschnittlich gut, nichts sensationelles, aber gut. Das Problem hier war, dass der Wind vom Land kam und man dadurch ständig die Gischt im Gesicht hatte. Trotzdem waren sie alle eine gute Stunde im Wasser und relativ zufrieden. Die Kinder und ich haben in der Zeit Picknick gemacht und im Sand gespielt, wir hatten viel Spaß.

Den Rest des Tages hat Conny dann einfach nur noch tot in der Ecke gelegen und gejammert, wie anstrengend Bodyboarden doch ist. Die Arme !!

26. Januar 2005

Conny: Jetzt war’s endlich soweit, vor zwei Wochen hatte unser Computer ganz seinen Geist aufgegeben. Hratchik hatte ihn dann mit zu seinem Kumpel genommen, der das Ersatzteil bestellt hatte. Leider war’s das falsche (seufz). Also hat er ihn jetzt erst mal notdürftig wieder zusammengeflickt und den Bruch zur Stromversorgung gelötet. Aber wir müssen halt demnächst noch mal wieder auf ihn verzichten. Diesmal werden wir es aber hoffentlich ankündigen können.  So, was war los in den zwei Wochen. Lilli und Lotta hatten uns ein paar schlechte Nächte bereitet und Stefan hatte so tiefe Ringe unter den Augen, das ich ihn für eine Woche zum Ausschlafen auf die Inselgruppe Les Saintes geschickt hab. Das ist der Teil von Guadeloupe, der vom Erdbeben damals am meisten abbekommen hatte und deshalb hatten wir sie erst für den Sommer eingeplant. Er durfte also schon mal vorgucken gehen. Wir hatten ihn also letzten Dienstag morgen zum Schiff gebracht und Lilli und Lotta haben ihn sehr euphorisch (die Begeisterung galt natürlich mehr dem Schiff) verabschiedet. Lotta war dann aber doch etwas irritiert, als Papa dann aus dem Sichtfeld verschwunden war. Wir sind dann direkt zum Strand zum Frühstücken gefahren. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass hier über die Wintermonate der totale Rentnereinfall herrscht? Jedenfalls fühlten sich gleich ein paar ältere Damen genötigt, ein Auge auf Lilli zu werfen, die wie immer nicht aus dem Wasser zu kriegen war. Lotta ist gerade nicht so scharf aufs Wasser, es ist doch merklich kühler geworden und sie und ich haben Burgen gebaut. Vom Land aus war das total witzig anzusehen, wie sich die Masse der Menschen immer wieder um die etwas abtreibende Lilli bewegte. Eine Dame nahm es dann auch nach kurzer Diskussion mit ihren Freundinnen in die Hand, herauszufinden, was ich hier alleine mit zwei kleinen Kindern am Strand mache und ob ich denn auch alles im Griff hab. War total nett. Ich muss dazu noch sagen, das es ein Strand war, an dem wir, glaub ich, ganz am Anfang Mal waren und  jetzt außer Rentnern keine jüngeren Leute da waren. Also wir waren total gut aufgehoben.

Bis auf diverse Strandgänge, abendliche Spaziergänge mit Karin und den Kindern (incl. unglaublich vieler Glühwürmchen), viel Spielen, selbstverständlich wieder einwandfreie Nächte... gibt es von der Woche auch gar nicht viel zu berichten. Doch, am Sonntag war ein grosses Reittunier in Svenias Stall, da waren wir dann alle nachmittags zum Gucken. Lilli wollte dann aus sofort wieder nach Tangstedt zurück, damit sie auch wieder reiten kann. Und mit Svenia als Babysitter konnte ich am Wochenende auch trotzdem schön morgens mit Karin Surfen gehen.

Der Plan war dann, dass wir gestern (Dienstag) auch nach Les Saintes nachkommen, Stefan sollte uns was schönes suchen. Aber es war alles total ausgebucht. Also kam er gestern Abend wieder nach Hause. Passend zusammen mit dem Computer, den Hratchik gestern abend wieder mitgebracht hat. Ich denke, dass wir ziemlich viel von den ca. 80 Fotos die er gemacht hat ins Fotoalbum stellen, bzw. vielleicht sogar ein neues anlegen (wenn die Kapazität der Homepage das zulässt). Er war jedenfalls restlos begeister und wir haben uns vorgenommen im April, wenn unsere Nicole uns besuchen kommt (Nicole, freu dich schon!!!) mit ihr zusammen da hin fahren. Als Stefan am Sonntag anrief um Bescheid zu sagen, das er nichts gefunden hat hab ich gleich auf einer anderen Insel für eine Woche was gebucht. Wir fahren also am Freitag auf die Insel La Desirade. Das ist so was wie das Dänemark hier. Da gibt es nichts. Nur Strand und eine Bergkette. Unser Bungalow soll 50 m vom Strand weg sein und da kann mal außer nichts machen auch nichts machen. Hier müssen wir ja doch immer erst alles ins Auto packen, um an die richtig schönen Strände zu kommen. Wenn wir dann nächste Woche wieder kommen geht hier der Karneval los. Das ist eher so eine Klasse wie Rio. Richtig gross und richtig lange. Bin mal gespannt, wie die Kinder das finden.

Der französische Wortschatz der Kinder nimmt auch stetig zu. Am Sonntag hörte ich von Lilli zum ersten Mal einen durcheinandergewürfelten Satz aus französisch und deutsch. Lottas hat inzwischen bestimmt schon 10 Wörter, die sie verlässlich einsetzt. Was mich ja schon die ganze Zeit hier etwas irritiert hat, ist, das viele Lotta für einen Jungen halten, auch wenn ich sie rosa und mit Blümchen anziehe. Jetzt hat mich mal einer aufgeklärt. Hier werden den Mädels zur Taufe immer Ohrlöcher gestochen, und ohne Ohrringe ist Lotta halt einfach ein Junge. Nein, ich konnte mich Stefan gegenüber noch nicht durchsetzen. Wir werden sie wohl ohne Ohrringe wieder mit zurückbringen. Ich warte jetzt also darauf, dass die Haare so lang werden, das ich Zöpfchen machen kann. Aber auch das wird wohl erst in Deutschland der Fall sein.

04. Januar 2005

Conny: Wir sind gestern von La Désirade zurückgekommen. Erstmal ist noch zu klären, dass wir da natürlich keinen Urlaub gemacht haben. Mitnichten! Wir haben uns einfach ganz gemütlich diese kleine Insel angeschaut. Und diese kleine Insel ist einfach der Traum. Guadeloupe ist eine sehr grosse  Insel, dagegen ist die Desirade nur 8 km lang und 3 km breit. Eigentlich nur ein langer Felsbrocken im Meer. Auf einer Seite ist viel Strand, auf der anderen Seite nur abfallende Klippen, an die man auf dem Landweg kaum rankommt. Der grösste Teil besteht aus einem Hochplateau, auf dem das Militär irgendwann mal eine Piste anlegt hat. Also keine Strasse, eine Piste. Sie vermieten auch nur Jeep’s auf der Insel... Wir hatten einen total niedlichen Bungalow mit 3 min. bergrunter zum Strand. Lilli und ich sind fast jeden Morgen zum Sonnenaufgang anschauen runtergegangen. Traumhaft. Ansonsten ist auf der ganzen Insel irgendwie die Zeit stehengeblieben. Wahrscheinlich fang ich jetzt an mich zu wiederholen in manchen Dingen, aber wir waren einfach so begeistert von dieser Ruhe und der unglaublichen Freundlichkeit der Menschen da. Trotz unseres immer noch etwas radebrechenden Französisch (keiner hat mehr Lust einen Kurs zu machen, schlimm! Aber wir werden trotzdem gelobt) sind wir immer super zurechtgekommen. Stefan lästert schon, dass ich inzwischen die Leute so vollquatsche, wie ich das vorher schon auf deutsch zu Hause gemacht hab. Tja, aber so lernt man es halt. Also weiter, ich fang mal vorne an. Lilli und Lotta waren natürlich ensprechend aufgeregt. Lilli ist am Abend vorher erst um 21.45 Uhr eingeschlafen, war aber pünktlich um 6.00 Uhr wacht. Lotta mussten wir wecken, das erste Wort, nachdem sie ganz da war war auch gleich “Schiff”. Also zum Hafen und rauf aufs Schiff. Die Überfahrt dauerte nur 35 min. und war aber ziemlich schaukelig. Lotta guckte zwischendurch so, dass mir schon der Magen ganz schwummerig wurde. Ging aber alles glatt. Unsere Wirtin Viviane hat uns dann am Hafen abgeholt. Selbstverständlich ist sie eine Freundin einer Bekannten usw. usw. wie das hier eigentlich alles ist. Die Fahrt in dem uralten Fiesta (mehrfarbig zusammengeschweisst) hat uns dann schon etwas eingestimmt. Selbstverständlich gibt’s auf dieser Insel auch keine Kindersitze. Also wir Mädels hinten (es gab keine Sicherheitsgurte in diesem Auto) und Stefan etwas befremdet darüber vorne. Wir haben ungefähr in der Mitte der Insel gewohnt, also in der Mitte der einzigen Strasse, die einmal über die Insel führt. Das waren dann nur knapp 4 km. Die Mädels fanden das natürlich schon mal superspannend, unangeschnallt im Auto!!! Dann unser kleiner Bungalow. Weiss mit Orange, kleine Mosaiksteinchen in der Dusche und so lauter kleine niedliche Details. Also waren wir gleich wieder begeistert. Die Küche lag außerhalb des Zimmers, offen auf der Terasse mit einer kleinen Trennwand nach vorne, die aber wiederum ein Fenster hatte, damit man beim Abspülen auch aufs Meer gucken kann. Sonst war das nur ein Zimmer mit zwei Betten. Ein grosses für Stefan und mich und eins für die Mädels zusammen. Das klappte wie erwartet auch prima, das die beiden in einem Bett zusammen geschlafen haben. Bis auf das meistens Lotta um 6.00 zu uns rübergekrabbelt kam, dabei über Lilli musste, die dann natürlich wach wurde, mit mir an Strand zum Sonnenaufgang gucken ist und Lotta und Stefan haben dann meistens noch ein Stündchen weitergeschlafen. Die ersten zwei Tage sind wir dann auch nur an den Strand, der, trotz Hauptsaison, bis auf vielleicht 3-4 Palmenbesetzer leer war. La Désirade ist für die meisten nur was für einen Tagesausflug. Morgens hin, Jeep mieten, einmal die Insel und die Strände abfahren und wieder zurück. Am 3. Tag sind wir dann losmarschiert und wollten zum Leuchtturm. Das waren von uns auch ca. 4 km. Lotta in der Rückentrage und Lilli zu Fuss. Wir sind vielleicht 200 m gegangen, da haben wir dann per Autostop (Tipp meiner Schwester) einen Pick Up angehalten. Wir vier also hinten auf die Ladefläche (ja, es gibt Gendarmerie auf der Insel, aber alle machen das so...) und haben uns ein Stück mitnehmen lassen. Lilli kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wir hatten dann nur noch 2 km zu laufen, nachdem wir abgesetzt wurden. Lilli ist das auch tapfer marschiert. Also 2km hin zum Leuchtturm, und zwei wieder zurück zu dem Strand, an dem wir abgesetzt wurden. Es gab aber auch auf dieser Strecke hunderte von Ziegen, dass motiviert so eine 3jährige natürlich ungemein. Au f dem Rückweg haben wir an dem kleinen Strand dann noch einen Badestop gemacht (der Strand war eigentlich noch schöner als der Strand an dem wir gewohnt haben) und sind dann wieder los. An der Strasse gab es dann eine unglaubliche Bushaltestelle, die von einem Künstlerpärchen, das auf der Insel lebt, gestaltet wurde. Da hatten wir dann das Glück, dass uns ein Minibus aufgelesen hat, der uns dann bis vor die Haustür gebracht hat. Am nächsten Tag hat’s leider nur geregnet. Aber ein so grosses Bett beschäftigt die Kinder ja ungemein lange. Und Regenspaziergänge bei den Temperaturen sind ab und zu auch ganz ok. Am vorletzten Tag haben wir uns dann einen Jeep gemietet, da wir auch mal auf den Berg raufwollten. Wir hatten so viel von dem unglaublichen Panorama gehört. Also morgens gleich los. Selbstverständlich ohne Kindersitze... Wir sind gleich hochgefahren, weil die Mädels unbedingt die Windkrafträder (die gleichen wie bei uns) aus der Nähe sehen wollten. Stefan musste gleich beim Hochfahren den 4Rad-Antrieb zuschalten. Und diese Piste war eine in Felsen gehauene Spur. Hatten wir Spass! Nur Lotta nicht, die ist bei dem Geholper gleich eingeschlafen und hat dann relativ lange auf dem Rücksitz gelegen. Lilli stand quietschend auf dem Vordersitz und hat nach Leguanen und besonders grossen Pfützen Ausschau gehalten. Am anderen Ende gibt es eine kleine Kapelle von der man den gesamten Archipel Guadeloupe übersehen kann. Grandios. Leider hat nach dem 4. Foto unser Apparat zu spinnen angefangen. Wie der Computer, so die Digitalkamera. Deshalb haben wir nur ungefahr 75 Fotos machen können. Wir sind dann noch ein bisschen rumgefahren und haben uns die ausgeschriebenen Aussichtspunkte angesehen und sind dann mittags zu unserem Strand, wo Lilli gleich am ersten Tag eine gleichaltrige Freundin gefunden hatte. Ein einheimisches Mädchen namens Zoé die gerade 4 geworden war. Wozu muss man sich auch unterhalten, wenn man auch spielen kann... Lilli hat sogar ein bisschen geweint, als wir uns am letzten Tag verabschiedet haben. Die Eltern sind das Künstlerpaar, die diese Bushaltestelle auch gemacht haben. Wir hatten am ersten Tag die Tante von Zoé kennenglernt, dann die Grosseltern und am letzten Tag dann die Eltern. Alles unheimlich nette Leute und wir wollen unbedingt noch mal hin, bevor unser Jahr hier zuende ist. Am letzten Tag hab ich mich dann auch dazu durchgerungen, Languste zu probieren. Kannte ich noch nicht und wir haben so viele Fischer gesehen und mit den Kindern die Fänge begutachten dürfen, dass ich es dann doch gewagt hab. Ist aber nicht so mein Ding. War aber ganz stolz auf Lilli, sie hat’s probiert, aber auch nicht so mögen. Ich muss nicht unbedingt erwähnen, dass die Stühle in dem Restaurant ca. 5 m vom Wasser wegstanden, direkt auf dem Sand. Das Dach war zwischen den Palmenstämmen festgemacht, an dem dann auch prompt ein Leguan rumkletterte. So stellt man sich die wirkliche Karibik vor. Das war einfach zu schön. Ruhig, idyllisch oder wie sie hier sagen “cool”. Ach ja, wie erwartet war der Supermarkt da aber eher wie zu DDR-Zeiten ausgestattet. Zum Glück hatten wir unseren Proviant mitgenommen. Unsere Viviane sagte uns aber, man lernt hier einfach mit dem zu leben was da ist. Hier laufen die Hühner frei herum, jeder hat ein paar Schweine im Garten, nicht eingezäunt sondern angebunden. Bis auf die Hahnenkämpfe, die sehr viel auf der Insel stattfinden, die sind natürlich nicht so nett und die Biester hört man auch viel in der Nacht. Aber immer noch besser als Autolärm. Auch so Details, das schwangere Frauen (da es keinen Arzt auf der Insel gibt) schon Wochen vor Termin auf Guadeloupe sich bei Freunden oder Familie einnisten müssen. Eine Frau hat vor kurzem ihr Baby auf einem Fischerboot auf dem Weg nach Guadeloupe bekommen. Falls noch jemand mehr Interesse hat ein bisschen zu gucken, unsere Wirtin hat eine Web-Site (http://.gite-alizea.web.ool.fr), da hat sie auch noch ein bisschen was über die Insel mit drin. Vielleicht auch für die, die ihr Französisch testen wollen....

Stefan: nun muss ich noch einige Details ergänzen, die aber den von Conny geschilderten Eindruck nur bestätigen, es war einfach unglaublich schön !!

Lilli und ich waren an dem Regentag zu Fuß zum Einkaufen in das kleine Lolo (das ist so was wie ein Krämerladen) von Madame Pinoche gegangen, etwa 500 Meter entfernt. Natürlich sind wir auf dem Rückweg von einem Wolkenbruch erwischt worden, bei dem auch die Regenjacken nichts mehr halfen. Also haben wir uns in einer Bushaltestelle (obwohl es doch gar keine Busse gibt...?) untergestellt und uns über  die gerade gekaufte Prinzenrolle hergemacht. Und wir standen noch keine 5 Minuten, da waren wir quasi umzingelt von drei Leguanen, zwei schwarze und ein grüner, allesamt etwa einen Meter lang. Lilli sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, sie konnte vor Begeisterung nicht mal den Schokokeks weiteressen.

Den Jeep, den wir gemietet hatten, habe ich aus Beausejour, der “Hauptstadt” geholt, ich wollte die 4 Kilometer eigentlich zu Fuß gehen, aber dann hielt nach 300 Metern ein großflächig verchromter Pick-up mit komplett verspiegelten Fenstern (selbst die Windschutzscheibe, schönen Gruß an den TÜV) an, der zwar voll besetzt war, der Fahrer zeigte schlicht mit dem Daumen auf die Ladefläche und los ging´s. Er musste wohl dem Touri mal zeigen, wie coll er ist, denn er drehte seine Anlage auf, dass selbst mir auf der Ladefläche die Ohren wegflogen und heizte wie ein Bekloppter, ich war froh, dass er einen natürlich verchromten Stahlrahmen zu Festhalten hatte.

Am nächsten Tag, nach der Rückgabe des Jeeps, bin ich die Strecke dann aber zu Fuß zurück und habe einen Blick auf´s vom Sonnenuntergang roten Meer genossen, unglaublich, so was schönes habe ich selten gesehen in meinem Leben !

Unser Fazit: die Kinder haben es geliebt, wir mindestens genauso und wenn mal jemand Ruhe, unglaublich nette Leute, Abgeschiedenheit und einsame Traumstrände sucht: La Désirade !

P. S. Glücklicherweise funktioniert die Digitalkamera mit den guten deutschen Akkus wieder. Wer das versteht...

 

 

 

 

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